Französisches Element dominiert

27. Jänner 2004, 21:19
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Rund ein Viertel der beim Afrika-Cup teilnehmenden Spieler verdient sein Geld bei Klubs aus dem Land des Europameisters

Wien - Der Afrika-Cup hat einen starken französichen Akzent. Beinahe ein Viertel der teilnehmenden Spieler verdient sein Geld bei einem Klub in Frankreich, insgesamt sind es 78. Alle Teams bis auf die Neulinge Kenia und Ruanda haben zumindest einen solchen in ihren Reihen.

Sie kommen aus den verschiedensten Leistungsklassen bis hinunter in den Amateurbereich. Die meisten Abstellungen hat jedoch Erstligist Lens zu verkraften, das nicht weniger als sechs Leute seines Personals vorübergehend verlieren wird - darunter Namen wie Rigobert Song, John Utaka, Pape Bouba Diop und Adama Coulibaly.

Die zweitgrößte Gruppe (29 Spieler) kommt aus Belgien, dahinter liegt Südafrika (24). Das zunehmende Interesse der englischen Premier League an Afrikanern schlägt sich ebenfalls bereits deutlich nieder: 23 Cup-Akteure sind in Britannien aktiv. Insgesamt finden sich Kicker aus 34 Ligen zusammen, ein Beweis für die globale Bedeutung des afrikanischen Spielerpools. Den exotischsten Arbeitsplatz mag Kenias Verteidiger Moses Gikenyi für sich reklamieren: er spielt für St. Michel United auf den Seychellen.

Die umfangreichsten Kontingente an Legionären finden sich wenig überraschend bei Titelverteidiger Kamerun sowie den Mitfavoriten Senegal, Mali und Nigeria. Jeweils 20 Spieler aus deren 22-Mann-Kader werden aus dem Ausland rekrutiert. (Reuters/rob)

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