Topstory aus Innsbruck

25. Jänner 2004, 21:44
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Jedes Jahr wählt die Plattform "Physicsweb" des Londoner Institute of Physics die "Top-Stories" des vergangenen Forschungsjahres. Dabei gab es wieder einmal eine Auszeichnung für Experimentalphysiker aus Innsbruck. Die Arbeiten zu Molekül-Kondensaten von Rudolf Grimm und seinem Forscherteam zählen demnach zu den Top-3-Erfolgsgeschichten des Jahres 2003 in der Welt der Physik. Nach einer Veröffentlichung im Wissenschaftsmagazin Science wurde weltweit berichtet.

Grimm (geboren 1961 in Hannover) und seine Kollegen konnten erstmals ultrakalte Moleküle beobachten, die in einem Bose-Einstein-Kondensat (BEC) aus Cäsiumatomen erzeugt wurden. Bisher konnten nur Atome in diesen Zustand versetzt werden. Das BEC erlaubt neue Einblicke in die Natur der Materie. Grimm war unter anderem an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich tätig und am Institut für Spektroskopie in Troitsk, ehe er 1990 nach Innsbruck ging.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19. 1. 2004)

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