Transmeta weiter mit Verlust

25. Jänner 2004, 16:20
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Auch Ausblick negativ

Der US-Prozessorhersteller Transmeta schreibt weiterhin Verluste. Sowohl im Schlussquartal 2003 als auch im Gesamtjahr war die Bilanz des kalifornischen Unternehmens stark negativ. Wie der Konzern in der Nacht auf heute, Freitag, bekanntgab, lag der Verlust 2003 bei 87,3 Mio. Dollar bzw. 62 US-Cent je Aktie. Ein Jahr zuvor hatte der Verlust 110 Mio. Dollar bzw. 82 US-Cent je Aktie betragen. Weniger Umsatz

Der Umsatz ging im Berichtszeitraum um über 25 Prozent auf 17, 3 Mio. Dollar zurück. Auch im Schlussquartal war die Bilanz durchwegs negativ. Der Umsatz sackte in Q4 von 6,1 Mio. Dollar auf 3,6 Mio. Dollar ab. Der Nettoverlust betrug 21,6 Mio. Dollar bzw. 15 US-Cent je Aktie und lag damit in etwa auf Vorjahresniveau.

Rot

Transmeta wird auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres in den roten Zahlen bleiben, erwartet aber eine leichte Besserung der Situation. So soll der Umsatz wieder auf fünf bis sechs Mio. Dollar ansteigen, der Verlust soll sich dagegen auf 13 bis 14 US-Cent je Aktie leicht verringern. Positive Effekte erwartet sich das kalifornische Unternehmen unter anderem von der neuen CPU-Reihe Efficeon. So habe der Verkauf des ersten Efficeon-basierten Notebooks, des MM2 von Sharp, in Japan bereits begonnen. Und Hewlett-Packard habe den Einbau des Prozessors in seinen Blace PC angekündigt. (Pte)

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