Wien: Dreieinhalb Jahre Haft für falschen Rechtsanwalt

16. Jänner 2004, 10:10
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Dienste als angeblicher Experte in Einbürgerungs- und Fremdenrechtsfragen angeboten

Dreieinhalb Jahre Haft für falschen Rechtsanwalt Betrüger mit Urteil einverstanden - Rechtskräftig

Wien - Jener falsche Rechtsanwalt, der als "Dr. Leopold Michal" von ausländischen "Klienten" Honorare von insgesamt 35.000 Euro kassiert hatte, wurde von einem Wiener Schöffensenat (Vorsitz: Claudia Geiler) zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt.

In der Begründung wurde auf die zahlreichen einschlägigen Vorstrafen verwiesen. Das Urteil ist rechtskräftig, der Angeklagte verzichtete auf Rechtsmittel.

In der zweitägigen Verhandlung hatte der Mann zugegeben, seit März 2002 anwaltliche Dienste als angeblicher Experte in Einbürgerungs- und Fremdenrechtsfragen angeboten zu haben. Die Visitkarten, die ihn als Juristen auswiesen, hatte er noch in seiner bisher letzten Haftzeit im Gefängnis hergestellt. Rund 30 Personen waren auf den "Anwaltsschmäh" hereingefallen. (APA)

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