Sicheres Behördennetz als wichtige Grundlage für E- Government

22. Jänner 2004, 12:19
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Schon 90 Gemeinden im Vorarlberger Behördennetz

Im Vorarlberger Gemeindenetz läuft eine Aktion zur Erhöhung der Anschlussbandbreite. Derzeit haben bereits über ein Drittel der 90 am Vorarlberger Behördennetz angeschlossenen Gemeinden von ISDN auf Breitbandanschlüsse aufgerüstet. "Neben den üblichen Internetdiensten wie E-Mail und ähnlichem wird auch das Zentrale Melderegister bei Behörden stark genutzt", informiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber in einer Ausendung: "Rund 5.000 Mal pro Tag wird von Gemeinden auf das Zentrale Melderegister zugegriffen".

Sicheres Behördennetz

"Ein sicheres Behördennetz ist eine wichtige Grundlage für E-Government", so Sausgruber. Im Vorarlberger Behördennetz sind das Land und 90 der 96 Vorarlberger Gemeinden miteinander verbunden. "Zielrichtung ist es, dass alle Vorarlberger Gemeinden im Vorarlberger Behördennetz verbunden sind, um damit die Kommunikation zwischen Behörden und Bürgern zu verbessern sowie Abläufe zu erleichtert und beschleunigen".

Anschlussbandbreiten werden erhöht

Als Leitungsanbindung werden ADSL- und Kabelmodem- Technologien verwendet. Die kleineren Gemeinden rüsten derzeit auf und erhöhen ihre Anschlussbandbreite. Die Sicherheitsinfrastruktur, die von der Vorarlberger Telekommunikationsgesellschaft (VTG) bereitgestellt wird, wird entsprechend aufgerüstet.

25.000 Mails täglich

Derzeit liegt das E-Mail-Aufkommen von Land und Gemeinden bei 25.000 Mails pro Tag. Mit einem zentralen Virenschutz-Gateway werden sämtliche Mails auf Viren untersucht. Dabei werden durchschnittlich in jedem 180. E- Mail Viren festgestellt.(red)

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