Neckermann zahlt bei Arbeitslosigkeit Kaufpreis zurück

16. Jänner 2004, 19:12
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Angebot kostet Aufschlag von 7,9 Prozent

Hamburg - Als erstes Handelsunternehmen bietet das Versandhaus Neckermann eine Geld-zurück-Versicherung bei Arbeitslosigkeit an. Wer das Angebot nutzen will, muss einen Aufschlag von 7,9 Prozent auf den Kaufpreis zahlen, wie Neckermann am Donnerstag in Hamburg bekannt gab. "Wir wollen dazu beitragen, die Verunsicherung beim Kunden zu mindern", sagte Vertriebschef Gebhard Stammler bei der Vorstellung des Kataloges für 2004.

Das Angebot ist beschränkt auf unverschuldete Arbeitslosigkeit und Kunden zwischen 18 und 54 Jahre. Im Höchstfall werden Einkäufe bis zu 18.000 Euro erstattet.

Zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft

Neckermann zeigte sich im Gegensatz zum übrigen Einzelhandel zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft: "Wir waren äußerst zufrieden im Dezember", sagte Manager Markus Krechting. Nach seinen Angaben stieg der Internet-Umsatz des Versandhauses von 280 Mio. Euro 2002 auf 375 Mio. 2003. Damit betrage der Internetanteil am Umsatz nun 15 Prozent. Genaue Umsatzzahlen für 2003 wurden nicht bekannt.

Neckermann stelle eine neue Werbekampagne mit Moderator Thomas Gottschalk vor. Dabei soll Gottschalk jeden Monat einem Kunden seinen persönlichen Wunschtraum erfüllen. Ab sofort können Interessenten sich bei Neckermann bewerben. Der neue Neckermann-Katalog wird in den nächsten Tagen an sieben Mio. Kunden geschickt. Er hat 1.450 Seiten und wiegt zwei Kilo.(APA/AP)

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