Ford bangt um Autoabsatz in den USA

16. Jänner 2004, 19:10
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Aufschwung allein reicht nicht aus - Ende der ruinösen Rabattschlacht trotz einer verbesserten Wirtschaftslage nicht sicher

Detroit - Das für dieses Jahr erwartete Anziehen der Konjunktur wird nach Einschätzung des Autobauers Ford den Autoverkäufen in den USA keinen deutlichen Auftrieb geben. Auch ein Ende der ruinösen Rabattschlacht sei trotz einer verbesserten Wirtschaftslage nicht sicher, sagte Unternehmenschef Bill Ford am Sonntag (Ortszeit) in Detroit. "Wir hoffen das zwar, aber wir zählen nicht darauf."

Preisschlager Rabatt

Die Zahl von 16 Millionen verkauften Kraftfahrzeugen sei 2003 nur dank starker Preisnachlässe und günstiger Finanzierungsmodelle für die Verbraucher überschritten worden. Zwar könne dieses Jahr die 17-Millionen-Marke erreicht werden, sagte Ford. Sein Konzern kalkuliere aber damit, dass dies weiterhin nur mit Rabatten möglich sei.

In Detroit hatte am Sonntag die North American International Autoshow eröffnet. Nach Presse- und Industrietagen ist die international bedeutende Automesse vom 10. bis 19. Jänner für die Öffentlichkeit geöffnet. Hersteller aus aller Welt wollen mit neuen Modellen und Studien nach drei schwachen Jahren dort die Trendwende für 2004 einleiten. Vor allem die deutschen Hersteller rechnen auf dem amerikanischen Markt mit steigenden Absatzzahlen. (APA)

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