Gutes neues Jahr für die SMS-Versender

12. Jänner 2004, 22:20
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Für die heimischen Mobilfunkbetreiber war der Jahreswechsel ein tolles Geschäft: Die Österreicher entzündeten wieder ein SMS-Feuerwerk

2004 begann für notorische SMS-Versender gut: Es gab auch in den Ballungszentren zum Jahreswechsel so gut wie keine Probleme, die Short Messages flutschten nur so aus den Handys. Und kamen relativ schnell auch an. Denn die Mobilfunkbetreiber hatten wieder die Kapazitäten durch mobile Sender verstärkt, die dort aufgestellt worden sind, wo mehr los war: beispielsweise entlang des Wiener Silvesterpfades, beim Cobenzl auf dem Kahlenberg oder auf dem Hauptplatz in Graz. Nur vereinzelt berichteten Kunden, dass sie offenbar ins Leere "gesmst" hätten. "Wir lernen jedes Jahr dazu", so die Sprecherin eines Betreibers.

22 Millionen SMS

Insgesamt wurden über 22 Millionen SMS zum Jahreswechsel versendet - nach 20 Millionen vor zwölf Monaten. Alle Mobilfunkbetreiber meldeten Steigerungen. Marktführer Mobilkom/A1 spricht von etwas mehr als neun Millionen SMS zum Jahreswechsel (plus 13 Prozent) sowie von 26.000 Bildnachrichten (Multimedia Messaging Service). T-Mobile dirigierte sieben Millionen SMS an die Empfänger - um rund 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Über 0676-Handys gingen weiters 20.000 Bildnachrichten. Bei One (0699) wurden zu Silvester und am 1. Jänner bis Mittag 4,25 Millionen SMS verschickt, um fünf Prozent mehr als zum Jahreswechsel 2002/03 - fünfmal so viel wie an einem "regulären" Tag. Bildnachrichten seien 16.000 durch den Äther geschickt worden. Über Telering (0650) waren es voraussichtlich zwei Millionen SMS (plus 18 Prozent), wobei der 1.-Jänner-Anteil zu Redaktionsschluss noch berechnet wurde und deswegen nur geschätzt werden konnte.

Das Sechsfache des Normalaufkommens

Die Internetplattform sms.at registrierte 750.000 SMS - das Sechsfache des Normalaufkommens. Alleine während der "Donauwalzer"-Übertragung im ORF seien 100.000 getippt worden. Ein Jahr früher waren es bei sms.at eine halbe Million Nachrichten - so viele wie zu Weihnachten 2003. (Leo Szemeliker, DER STANDARD Printausgabe, 3. Jänner 2004)

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