BA-CA zahlen Vorständen am meisten

2. Jänner 2004, 09:38
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Angaben zu Vorstands- und Aufsichtsratsremuneration in börsenotierten Unternehmen auf der Homepage der IVA

Wien - Unter österreichischen Aktiengesellschaften (AG) verzeichnet die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) in absoluten Zahlen die mit Abstand höchste Vorstandsremuneration. Mit 7,7 Mio. Euro kosteten die Vorstände der BA-CA immerhin mehr als doppelt so viel wie jene der Erste Bank, deren Bezüge sich auf 3 Mio Euro belaufen. Ebenfalls im Spitzenfeld liegen Andritz mit 4,2 Mio. Euro, Mayr-Melnhof mit 3,9 Mio. Euro und die voestalpine mit 3,8 Mio. Euro, geht aus einer Untersuchung des Interessenverbandes für Anleger (IVA) hervor, bei der Angaben in den Geschäftsberichten börsenotierte Unternehmen des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres bzw. Firmenangaben analysiert wurden.

Die Erste Bank leistet sich demnach den weitaus teuersten Aufsichtsrat (459.000 Euro), gefolgt von der Uniqa-Versicherung (328.000 Euro), der OMV (281.000 Euro) und der Investkredit (200.000 Euro).

Bezogen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) - sofern es positiv war - erwiesen sich laut IVA die Vorstände und Aufsichtsräte von AUA und Generali als Schwerstgewichte. Sie schlagen sich bei der AUA mit 30,3 Prozent bzw. 3,4 Prozent des EGT zu Buche, bei der Generali sind es 34 Prozent bzw. 3,5 Prozent. In der BA-CA sind es im Vergleich dazu 1,5 Prozent.

Die Angaben finden sich seit wenigen Tagen auf der Hompage der IVA und sollen laut IVA-Chef Wilhelm Rasinger künftig laufend aktualisiert werden.(APA)

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