BBAG sieht sich für 2003 auf Rekordkurs

23. Dezember 2003, 09:32
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Vorsteuerergebnis gut fünf Prozent höher - Mehr Bier verkauft, Umsatz stagnierte wegen starkem Euro

Wien - Österreichs größter Bier- und Getränkekonzern BBAG, seit Mitte Oktober zum niederländischen Brauriesen Heineken gehörend, hat in den ersten neun Monaten 2003 trotz stagnierender Umsätze das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) um 5,2 Prozent von 61,4 auf 64,6 Mio. Euro gesteigert. Das Biergeschäft, gebündelt in der Biertochter Brau Union, legte bis Ende September zu. Begünstigt durch die Schönwetterperiode im Sommer stieg der Absatz gegenüber der Vorjahresperiode um 3,8 Prozent auf 10,7 Mio. Hektoliter, teilte die BBAG am Freitag mit.

Wegen des starken Euro blieb der Gesamtumsatz in den ersten drei Quartalen mit 865,3 Mio. Euro um 0,3 Prozent knapp hinter dem Vorjahreswert von 867,7 Mio. Euro zurück. Auch das Betriebsergebnis (EBIT) fiel mit 70,9 (nach 71,9) Mio. Euro um 1,5 Prozent etwas schwächer aus. Grund dafür waren Einmaleffekte von 15,0 Mio. Euro (unter anderem Sonderkosten für das Partnerschaftsprojekt mit Heineken, Rückstellungen für die Schließung der Brauerei Innsbruck sowie deutlich geringere Liegenschaftsverkäufe), ohne die der operative Gewinn um knapp 20 Prozent über dem Vorjahr liegt.

Zum Ausblick für das bald zu Ende gehende Jahr 2003 sagte BBAG-Sprecher Michael Dickstein: "Wir sind im operativen Geschäft nach drei Quartalen auf Rekordkurs und blicken daher mit Zuversicht auf das Gesamtjahr." Mit dem in den Sommermonaten eingefahrenen Ergebnis sei man "über alle Maßen zufrieden", so Dickstein zur APA. Das um gut 5 Prozent gestiegene Neunmonats-EBT erklärte er mit dem deutlich besseren Finanzergebnis von minus 6,3 (nach minus 10,6) Mio. Euro, weil die Nettoschulden heuer "signifikant abgebaut" worden seien.(APA)

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    Begünstigt durch die Schönwetterperiode im Sommer stieg der Bierabsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 3,8 Prozent auf 10,7 Mio. Hektoliter

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