Fahrpreise werden um bis zu 30 Prozent höher

29. Oktober 2003, 09:31
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Die Arbeiterkammer kritisiert die geplante Reform: "Unnötige Fleißaufgabe mit katastrophalen Folgen"

Wien - Die Arbeiterkammer (AK) übt erneut heftige Kritik an der geplanten ÖBB-Reform der Regierung. Die in Begutachtung befindliche ÖBB-Reform sei eine "unnötige Fleißaufgabe mit katastrophalen Folgen" - unter anderem einer Fahrpreiserhöhung um bis zu 30 Prozent, warnt am Donnerstag die AK Oberösterreich (AK OÖ) in einer Pressemitteilung. "Dafür werden aber eine Reihe von Versorgungsposten in den Vorstandsetagen geschaffen", kritisiert AK-Vizepräsident Reinhold Entholzer.

Und er setzt nach: "Ein weiterer Grund für die Aufspaltung der ÖBB in ein unübersichtliches Geflecht von Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung ist die Möglichkeit, Vermögensteile und Liegenschaften leichter privatisieren zu können und lukrative Sparten unter dem Vorwand des freien Wettbewerbes der Frächterlobby zuschanzen zu können." (APA)

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