Neuer Job nach Kritik: Zufall

23. Oktober 2003, 18:48
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Suchtgiftfahnder wegen kritischer Kolumne in einem Polizeimagazin zurückversetzt

Wien - Mit einiger Zeitverzögerung reagiert die Bundespolizeidirektion (BPD) Wien auf einen STANDARD-Bericht vom 4. 10.(Neues Polizeimagazin macht Chefs nervös - Beamter wegen kritischer Kolumne versetzt), wonach ein Suchtgiftfahnder wegen einer kritischen Kolumne in einem Polizeimagazin von der Zentrale in ein Kriminalkommissariat zurückversetzt worden ist.

Schlechte Stimmung thematisiert

In einer Aussendung betonte die BPD am Mittwoch, die Versetzung sei "im Rahmen einer Personalausgleichsmaßnahme" erfolgt und keinesfalls parteipolitisch motiviert. Der Artikel, in dem der Betroffene die schlechte Stimmung unter der Kollegenschaft thematisiert, und Versetzungen anderer Beamten kritisiert hatte, stehe damit "in keiner Weise" im Zusammenhang, verlautbart die BPD. (moe, DER STANDARD Printausgabe 23.10.2003)

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