Umsätze im Produktionssektor stagnieren

20. Oktober 2003, 16:27
2 Postings

Geringere Auftragseingänge im Bauwesen - Produktionswert lag im Februar 2003 bei 10,1 Mrd. Euro

Wien - Der Umsatz der heimischen Produktionsbetriebe (Sachgüterbereich/Bauwesen) ist im Februar 2003 um 0,1 Prozent auf 10,1 Mrd. Euro gesunken. Die Zahl der Beschäftigten in diesem Sektor hat um 1,9 Prozent abgenommen. Auf Betriebsebene ist die Produktionsmenge im Sachgüterbereich nominell mit 9,0 Mrd. Euro bei 553.203 unselbstständig Beschäftigten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent gewachsen. Das teilte die Statistik Austria heute, Freitag, mit.

Die Betriebe der 13 untersuchten Branchen verzeichneten Ende Februar 2003 Auftragsbestände von 20,1 Mrd. Euro (plus 5,1 Prozent). Die Auftragseingänge verminderten sich hingegen um 3 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro.

Energiesektor wächst stark

Besonders starke Zuwächse von 20,6 Prozent auf eine Milliarde Euro wies die Energieversorgung aus. Positiv entwickelten sich auch die Sektoren Metallerzeugung und -bearbeitung (plus 8,4 Prozent auf 647 Mio. Euro), Herstellung von Metallerzeugnissen (plus 7,6 Prozent auf 562 Mio. Euro), Herstellung von Chemikalien (plus 2,1 Prozent auf 535 Mio. Euro) und Maschinenbau (plus 0,7 Prozent auf 896 Mio. Euro). Konstant bei 860 Mio. Euro blieb die Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken.

Rückläufige Produktionsmengen gab es in den Branchen Mineralölverarbeitung (minus 8,3 Prozent auf 382 Mio. Euro) sowie Herstellung von Kraftwagen und -teilen (minus 18,6 Prozent auf 608 Mio. Euro). Das größte Umsatzminus war in der Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik (minus 21,9 Prozent auf 363 Mio. Euro) zu beobachten.

Im Bausektor - dazu zählen Hoch- und Tiefbau einschließlich Baunebengewerbe - erwirtschafteten die 4.459 Betriebe (minus 0,2 Prozent) mit 138.659 unselbstständig Beschäftigten (minus 1,9 Prozent) einen Produktionswert von einer Mrd. Euro (plus 5,7 Prozent). Zum Monatsende lagen die Auftragseingänge im Bauwesen bei 1,2 Mrd. Euro (minus 1,7 Prozent). Die verfügbaren Auftragsreserven von 5,5 Mrd. Euro lagen um 5,2 Prozent höher als im Vorjahr. (APA)

Share if you care.