Mit Sprengstoff an Bord gegangen

16. Oktober 2003, 21:38
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Prüfer entdeckten schwere Sicherheitsmängel auf Italiens Flughäfen

Rom - Staatliche Inspektoren haben schwere Sicherheitsmängel auf Italiens Flughäfen aufgedeckt. In fünf Fällen gelang es den Prüfern, die als normale Fluggäste getarnt waren, Sprengstoff und Messer mit ins Flugzeug zu nehmen.

Bei den Kontrollen seien die Sprengsätze nicht entdeckt worden, geht aus einem am Mittwoch in den italienischen Medien veröffentlichten Untersuchungsbericht hervor.

Am schlechtesten habe der Flughafen Rom-Fiumicino abgeschnitten. Dort seien die Sicherheitskontrollen gleich zweimal hintereinander überlistet worden. Die Inspektoren forderten eine genaue Überprüfung aller Geräte und Weiterbildungskurse für das Personal.(dpa, DER STANDARD Printausgabe 16.10.2003)

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