Anschlag auf Transportunternehmen an spanisch-französischer Grenze

13. Oktober 2003, 13:01
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Zwölf Lkw in Flammen - Behörden machen baskische Separatisten verantwortlich

Irun - Bei einem Bombenanschlag im spanischen Baskenland sind am Sonntag zwölf Lkw in Flammen aufgegangen. Menschen wurden nicht verletzt. Die spanischen Behörden machten die baskische Separatistenorganisation ETA für den Anschlag verantwortlich. Auf einem Parkplatz in der nordspanischen Grenzstadt Irun waren in zwei Lastwagen Bomben mit je einem Kilogramm Sprengstoff explodiert und hatten auch die anderen, in der Nähe geparkten Fahrzeuge in Flammen gesetzt.

Die Lastwagen gehörten alle einem spanischen Transportunternehmen. Diese Firma war vor drei Jahren schon einmal das Ziel eines ETA- Anschlags gewesen, weil sie die von der ETA geforderten Schutzgelder ("Revolutionssteuer") nicht gezahlt hatte. (APA/dpa)

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