Grasser weist Vorwürfe wegen Aktienbesitzes zurück

13. Oktober 2003, 10:39
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Finanzminister uber sein Portfolio: "Verschwindend geringes Mini-Paket von Y-Line, das nicht der Rede Wert ist"

Wien - Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat am Donnerstag bestätigt, dass er Aktien der Pleite gegangenen Internet-Firma YLine besessen hat. Gleichzeitig betonte er aber, das er diesen Aktienbesitz nicht dem parlamentarischen Unvereinbarkeitsausschuss habe melden müssen, weil er "verschwindend gering" gewesen sei. "Ich habe insgesamt rund 0,000015 Prozent an YLine gehalten," sagte Grasser. "Ein Mini-Aktienpaket, das nicht der Rede Wert ist."

Der Vorwurf der Opposition ist für Grasser "nichts als heiße Luft und dient nur dem Versuch, das politische Klima zu verpesten und uns bei unserer Arbeit zu behindern." Ein Minister müsste einen Aktien-Besitz nur dann melden, wenn es sich um "einen qualitativen Anteil" an einer Firma handelt, "wo man also in dem Unternehmen auch etwas beeinflussen kann". (APA)

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    Grasser über seinen Anteil an der Pleite gegangenen YLine: "Ein Mini-Aktienpaket, das nicht der Rede Wert ist"

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