Office 2003 kann Unternehmen teuer kommen

15. Oktober 2003, 12:24
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Microsofts neue Office-Generation benötigt zahlreiche andere Softwareupdates

Der Umstieg auf das kommende Office 2003 von Microsoft könnte Unternehmen ganz schön teuer kommen, wie heise berichtet. Denn die neue Software läuft nicht mehr auf älteren Betriebssystemen oder entfaltet ihre volle Funktionstüchtigkeit erst im Zusammenspiel mit aktuellen MS-Produkten, dies führt zu einer ansehnlichen Kostenaddition.

Dependencies

So läuft Office 2003 nicht mehr unter dem noch immer weit verbreiteten Windows 98, Mindestvoraussetzung ist Windows 2000 mit Service Pack 3, empfohlen wird jedoch bereits Windows XP. Dadurch entstehen für Firmen – die nicht ohnehin bereits ein Upgrade durchgeführt haben - erhebliche Zusatzkosten. Eines der wichtigsten neuen Features von Office 2003 hat jedoch noch höhere Ansprüche: Für das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten sind ein Windows Server 2003 und der SharePoint Portal Server Voraussetzung.

Addition

Bei einem kleinen Unternehmen mit 25 Office-Arbeitsplätzen kommen dann zusätzlich zum Umstieg, der bei der Professional Edition mit 10.000 Euro zu Buche schlägt, noch 2.400 Euro für einen Windows 2003 Enterprise Server, 7050 Euro für den Share Point Portal Server und 3250 Euro für das Upgrade auf Windows XP hinzu, was den Preis für den Umstieg mehr als verdoppelt und bei Microsoft kräftig die Kassen klingeln lässt. (red)

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