Wahres "Griss" um Klestil-Pferde

5. Oktober 2003, 16:17
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Nach dem National-Circus bieten nun auch die Esterhazy-Husaren eine Asylmöglichkeit für die edlen Tiere aus Saudi-Arabien an

Wien - Die Araberpferde von Bundespräsident Thomas Klestil müssen auch in Zukunft keine Zirkusluft schnuppern. Das Präsidenten Ehepaar hat ein entsprechendes "Asyl"-Angebot für die Tiere durch den Österreichischen National-Circus abgelehnt.

Hofburg: "Privatangelegenheit"

Dabei wäre die Unterstellung der edlen Rösser sogar kostenlos gewesen, beklagt die Zirkusdirektion in einer Aussendung. Zigtausende hätten die Pferde bewundern können, ist man enttäuscht. In der Hofburg wusste man nichts von dem Offert. Die Pferde seien Privatangelegenheit der Klestils und hätten nichts mit der Präsidentschaftskanzlei zu tun.

Edle Pferde und Ponys

Der National-Circus betont in seiner Aussendung, wie geeignet man als Unterbringungs-Ort für die Pferde gewesen wäre. Man besitze einen Marsstall mit 20 edlen Pferden und fünf Ponys. Speziell die Pferdedressuren des National-Circus fänden im In -und Ausland große Anerkennung bei Jung und Alt.

Geschenk

Die Klestils sind seit einiger Zeit stolze Besitzer von sechs Araber-Pferden und zwei Renn-Dromedaren. Die Tiere sind Geschenke des saudi-arabischen Herrscher-Hauses.

Auch Husaren wollen helfen

Auch aus dem Burgenland kam unterdessen ein Unterbringungsangebot für die Pferde: Die Eisenstädter Esterhazy-Husaren, die die Tradition der einstigen berittenen Truppe des Hauses Esterhazy pflegen, bieten an, die edlen Tiere in Betreuung zu nehmen, bestätigte Oberstleutnant Zoltan Kickinger. "Wenn die Pferde zu uns kommen, kann man sie dort anschauen". Die Tiere wären hier gut untergebracht: "Wir legen sehr großen Wert auf die Ausbildung.", so der Chef-Husar. (APA/red)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Klestil mit Elefant. Die Pferde und Dromedare des Bundespräsidenten kommen nicht in den Zirkus.

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