Gartner rät zu differenziertem E-Mail-Marketing

7. Oktober 2003, 11:24
posten

Andernfalls wird Unterscheidung zu Spam immer schwerer

Mitte 2004 wird Spam schon etwa 60 Prozent des E-Mail-Verkehrs ausmachen. Aus diesem Grund wird es für Marketer immer wichtiger, E-Mail-Marketing von Spam zu unterscheiden. Gelingt dies nicht, könnten im Jahre 2005 rund 80 Prozent aller E-Mail-Marketing-Kampagnen von Anti-Spam-Software oder Content Managern als Spam identifiziert und abgeblockt werden. Dies teilte das Marktforschungsunternehmen Gartner mit.

Minimierung

"Die meisten Marketingbeauftragten sehen sich heute dem Druck ausgesetzt, nicht mehr auf den Nutzen der Kunden, sondern hauptsächlich auf das Minimieren der Kosten achten zu müssen", erklärte Gartner-Analyst Adam Sarner. "Damit Konsumenten dieses Medium nicht zu ignorieren beginnen, müssen Marketer ihre Zielgruppe vorab genau definieren und auch danach fragen, ob und welche Art von Mailings die Konsumenten erhalten wollen. Diese Wünsche sind zu respektieren und die Kunden sollen zudem jederzeit die Möglichkeit haben, ihr Profil zu ändern."

Eine Frage des "Wie?"

Richtig angewandt ist E-Mail-Marketing laut Gartner ein effektives Kommunikationswerkzeug und kann eine Response-Rate von bis zu 15 Prozent erreichen. Daneben erlaube es einem Unternehmen, aktuelle Informationen über seine Kunden zu gewinnen und diese Daten dafür zu nutzen, Bedürfnisse der Kunden frühzeitig zu erkennen. Aus diesem Grund werden laut Gartner Ende 2004 voraussichtlich über 80 Prozent aller Unternehmen, die Direct-Marketing betreiben, auch E-Mail-Kampagnen starten. (pte)

Share if you care.