Bures: Billig wohnen à la VP-Politikerin

18. September 2003, 18:39
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SP-Bundesgeschäftsführerin fordert: Gleiche Konditionen für alle

Wien - "Die Regierung verschlechtert die Situation der Mieter dauernd, aber selber richtet man sich's", wettert SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures. Der Grund für die Aufregung: ÖVP-Nationalratsabgeordnete Ulrike Baumgartner-Gabitzer, einst Büroleiterin im Wirtschaftsministerium, hat eine 143-m²-Wohnung um 90.000 Euro günstig gekauft, und zwar bei der Bundeswohnungsprivatisierung. Was Bures daran besonders empört: "Im Sommer 2003 hat die Regierung, auch Baumgartner-Gabitzer, ein Gesetz beschlossen, das den Ankauf der Bundeswohnungen durch die Mieter verhindert." Bures ist überzeugt, dass Tausende BIG-Mieter ihre Wohnung gern zu den Konditionen von Baumgartner-Gabitzer kaufen würden, und fordert von der Regierung, gleiche Bedingungen für alle zu schaffen.

Die Bundesimmobiliengesellschaft BIG betont hingegen, dass alle Mieter ihre Wohnungen zu denselben günstigen Konditionen kaufen konnten wie die ÖVP-Politikerin. Zudem habe die BIG gegen eine Prüfung durch den Rechnungshof nichts einzuwenden. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 18.9.2002)

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