Inflationsrate der Eurozone auf 2,1 Prozent gestiegen

19. September 2003, 20:18
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EU-Inflationsrate legte auf 2,0 Prozent zu - In Österreich jährliche Teuerung mit 0,9 Prozent am niedrigsten

Luxemburg/Brüssel - Die jährliche Inflationsrate der Eurozone ist im August dieses Jahres auf 2,1 Prozent gestiegen, wie das Europäische Statistik-Amt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Im Vormonat Juli hatte die Inflationsrate der Eurozone noch bei 1,9 Prozent gelegen. Österreich verzeichnete mit einer jährlichen Inflationsrate (HVPI) von 0,9 Prozent im August den niedrigsten Wert in der EU. Gegenüber August 2002 verzeichneten Österreich auch den stärksten Rückgang der Inflationsrate in der EU (von 2,1 Prozent auf 0,9 Prozent).

Ein Jahr zuvor belief sich die jährliche Teuerungsrate in der Eurozone ebenfalls auf 2,1 Prozent. Die jährliche Inflationsrate der 15 EU-Staaten lag im August dagegen bei 2,0 Prozent, das ist ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreswert.

Höchste Inflationsraten in Irland

Die höchsten jährlichen Teuerungsraten verzeichneten laut Eurostat Irland (3,9 Prozent), Griechenland (3,3 Prozent) und Spanien (3,1 Prozent); die niedrigsten Raten neben Österreich verbuchten Deutschland (1,1 Prozent) und Finnland (1,2 Prozent). Die größten relativen Rückgänge gegenüber August 2002 verzeichneten neben Österreich Dänemark (von 2,4 Prozent auf 1,5 Prozent) und Finnland (von 1,8 Prozent auf 1,2 Prozent). Am stärksten angestiegen ist die Inflationsrate dagegen in Großbritannien (von 1,0 Prozent auf 1,4 Prozent), Schweden (von 1,7 Prozent auf 2,2 Prozent), und Belgien (von 1,3 Prozent auf 1,6 Prozent).

Die niedrigsten Durchschnitte über zwölf Monate bis einschließlich August dieses Jahres wurden in Deutschland (1,0 Prozent), Belgien, Österreich und Großbritannien (jeweils 1,4 Prozent) verzeichnet; während Irland (4,4 Prozent), Portugal (3,7 Prozent) und Griechenland (3,6 Prozent) die höchsten Werte aufwiesen.

In den USA betrug die jährliche Inflationsrate 2,2 Prozent im August gegenüber 2,1 Prozent im Juli. Die Werte sind mit den harmonisierten EU-Indizes aber nur bedingt vergleichbar.(APA)

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