Segeln: Oracle-BMW siegte im Moet-Cup

23. September 2003, 14:38
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Die amerikanische Crew siegte bei der entscheidenden Regatta vor San Francisco - Alinghi-Crew nahm Niederlage nicht tragisch

San Francisco/Kalifornien - Das Schweizer Segel-Syndikat Alinghi verlor die siebte und entscheidende Regatta um den Moet-Cup gegen das US-Team Oracle BMW Racing. Mit Skipper Jochen Schümann unterlag die Alinghi in der Bucht von San Francisco in der "best of seven"-Serie 3:4.

Besserer Start für die Oracle-BMW

Oracle mit dem neuseeländischen Skipper Gavin Brady erwischte den besseren Start und setzte sich von den Schweizer America's-Cup-Triumphatoren ab. Diesen Rückstand vermochte die Alinghi-Crew nicht mehr aufzuholen. Alles in allem waren die sieben Regatten um den Moet-Cup immer äußerst ausgeglichen. Der Rückstand des Verlierers betrug nie mehr als 40 Sekunden.

Titelverteidigung des America's Cup hat Priorität

Eigner Ernesto Bertarelli und sein Team nahmen die Niederlage nicht allzu tragisch. Im Gegensatz zur Oracle-Mannschaft, die während mehrerer Wochen mit zwei Booten in der Bucht von San Francisco trainierte, begnügten sich die Schweizer mit einer Trainingswoche und einem Boot. "Sie haben sich besser vorbereitet", betonte Bertarelli. "Was für uns zählt, ist die Titelverteidigung im America's Cup 2007."

Im Duell der beiden Eigner setzte sich Oracle-Chef Larry Ellison ebenfalls knapp vor Bertarelli durch. Die "best of five"-Serie ging mit 3:2 an den US-Amerikaner. (APA/SIZ)

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    Die beiden Rennyachten kreuzen vor der Golden Gate Bridge.

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