Bewaffnete stürmen Kleinbus mit Schulkindern in Burundi - 17 Tote

14. September 2003, 15:20
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Armeesprecher macht Rebellengruppe für Anschlag verantwortlich

Bujumbura/Nairobi - Bewaffnete haben im ostafrikanischen Land Burundi einen Kleinbus mit Schulkindern gestürmt und 17 Menschen erschossen. Die meisten der Opfer seien Kinder gewesen, berichteten lokale Medien am Donnerstag. Ein Armeesprecher machte eine Rebellengruppe für den Anschlag am Vortag verantwortlich.

In dem seit neun Jahren dauernden Bürgerkrieg in Burundi kämpfen Milizen vom Stamm des Mehrheitsvolkes der Hutus gegen die Minderheitsregierung der Tutsis. Bisher sind dabei etwa 300.000 Menschen ums Leben gekommen. Ein im Dezember unterzeichnetes Friedensabkommen ist mehrfach gebrochen worden. (APA/dpa)

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