Brasilien mag nicht mehr mit Windows

17. September 2003, 14:47
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Präsident da Silva legt Behörden sowie staatlichen Unternehmen den Umstieg auf Linux und Co. ans Herz

Der brasilianische Präsident Luiz Inácio "Lula" da Silva will Behörden sowie staatlichen Unternehmen ans Herz legen, auf neuen Rechnern Open-Source-Software, wie das freie Betriebssystem Linux, anstelle proprietärer Produkte wie Windows von Microsoft zu installieren.

Eine entsprechende Grundsatzerklärung soll im Laufe der kommenden Wochen "abgesegnet" werden. Allerdings wird diese Empfehlungen nicht bindend sein.

80 Prozent

Gegenüber dem "Wall Street Journal" verstärkt da Silvas IT-Berater Sergio Amadeu, man wolle das 80 Prozent der 2004 neu zu beschaffenden Computersysteme mit Open-Source-Software laufen und vorhandene Systeme von Microsoft auf freie Software wechseln sollen.

Die "Arbeiterpartei von da Silva setzt sich seit Jahren für freie Software ein. So wurde bereits in enigen brasilianischen Staaten sind bereits Gesetze zur Unterstützung freier Software verabschiedet worden. (red)

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    Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva.

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