Rockband Coldplay machen sich in Mexiko für fairen Handel stark

15. September 2003, 17:09
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Konzert drei Tage vor Beginn der WTO-Konferenz

Mexiko-Stadt - Die britische Rockband Coldplay hat sich bei einem Auftritt in Mexiko für fairen Handel stark gemacht. Auf einer Großleinwand waren während des Konzerts am Sonntag in Mexiko-Stadt die Worte zu lesen: "Macht den Handel fair", der Titel einer Kampagne der britischen Hilfsorganisation Oxfam. Coldplay-Sänger Chris Martin rief die rund 25.000 Besucher im ausverkauften Stadion Palacio de los Deportes auf, die Aktion zu unterstützen.

Ziele der Oxfam-Kampagne sind der Abbau von Agrarsubventionen in reichen Staaten und ein Stopp der Ausfuhr zu Dumpingpreisen in arme Länder. In Mexiko können viele Bauern seit Umsetzung des Freihandelsabkommens NAFTA nicht mehr mit den niedrigen Preisen US-amerikanischer Wettbewerber konkurrieren. Von Mittwoch an beraten im mexikanischen Cancun die Handelsminister der 146 WTO-Mitgliedsstaaten über den Abbau von Handelshemmnissen wie Subventionen und Zöllen. Die Grammy-Gewinner Coldplay wollen in Cancun im Namen von Oxfam eine Petition mit mehr als drei Millionen Unterschriften einreichen, mit der ein Ende der Subventionspolitik gefordert wird.(APA/AP)

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