Ansichtssache: Die Spitzenkandidaten

28. September 2003, 22:14
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Vom "schwarzen Polterer" bis zur "Grünen Integrationsfigur"

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Schwarzer Polterer auf dem Sprung zur Macht

Als starker Mann im starken Land ließ sich Herwig van Staa (61) bewerben. Die zerstrittene Tiroler ÖVP hat er in den zwei Jahren seiner Obmannschaft geeint. Dazu beigetragen hat sicher sein Image als Macher und Sanierer, das er sich in zehn Jahren als Innsbrucker Bürgermeister erworben hat. Wahlreden hält van Staa mit rotem Kopf im Stakkatoton und appelliert, ihn mit absoluter Mehrheit auszustatten, um in Wien und Brüssel mit mehr Gewicht Tirols Interessen durchsetzen zu können. Bundespolitisch agiert van Staa als lautstarker Kritiker von Schwarz-Blau – schon im Parteivorstand hatte er nicht für die Wiederauflage votiert, sondern sich der Stimme enthalten. Ohne seinen Schwiegervater Eduard Wallnöfer zu nennen, knüpft er an Tirolbildern an, die zu "Wallis" Zeiten Mythen waren. Am Sonntag winkt die Rückeroberung der Absoluten. (hs)

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