Lebenszeichen vom Urwaldabenteurer

26. August 2003, 22:20
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"Sir Vival", Rüdiger Nehberg aus Schleswig-Holstein, geht es gut - nur mit T-Shirt, Shorts und Axt hat er sich auf einen 1.000-Kilometer-Marsch gemacht

Rausdorf - Nachdem sich der Abenteurer Rüdiger Nehberg mehr als als eine Woche nicht aus dem südamerikanischen Urwald gemeldet hatte, gibt es jetzt wieder ein Lebenszeichen von ihm. Wie Nehbergs Büro in Rausdorf in Schleswig-Holstein mitteilte, meldete sich der 68-Jährige in der Nacht zum Montag telefonisch bei seinen Mitarbeitern. Es gehe ihm gut. Ursprünglich hatte er jeden zweiten Tag über Satellitentelefon anzurufen wollen.

Er sei durch ein Indianergebiet gekommen und habe nun massive Probleme mit den brasilianischen Behörden, berichtete Nehberg. Genauerer Angaben könne er zu seinem eigenen Schutz zur Zeit nicht machen. Zuvor hatte der Abenteurer, der sich selbst "Sir Vival" (Überlebender) nennt, berichtet, dass er sein Haumesser verloren habe, mit dem er sich durch den Dschungel schlagen wollte.

Nehberg hatte sich am 31. Juli im Dreiländereck Amazonas/Para/Roraima nur in T-Shirt, kurzer Hose und Sandalen von einem Hubschrauber abgeseilt, um alleine und nur mit einer Axt bewaffnet einen 1.000-Kilometer-Marsch zu unternehmen. (APA/AP)

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