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22. August 2003, 20:37
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Tele-Akademie: Dieter S. Lutz | Das Schloss im Schatten | Geschäfte mit der Angst | Ein verrücktes Paar | Die Geschichte der modernen Kunst in 35 Minuten | James Bond 007 | Metropolis | Hoffnungslos selbstbewusst: Wolfgang Ambros | Das Leben nach dem Tod in Denver | Das Gift des Bösen

7.15

VORTRAG

Tele-Akademie: Dieter S. Lutz Der Friedensforscher spricht über "eine neue politische (Un-) Ordnung der Welt": Dass mit dem Ende des Kalten Krieges und des Warschauer Paktes auch die eigene Verwundbarkeit verschwunden sei und deshalb auf eine Kultur des Dialogs weit gehend verzichtet werden könnte, ist ein Irrglaube. Die Verwundbarkeit hoch entwickelter Gesellschaften nimmt mit dem Grad ihrer Entwicklung sogar zu.
Bis 8.00, 3sat


12.30

FILM

Das Schloss im Schatten (Moonfleet, USA 1955, Fritz Lang) Romantische Schmugglerballade an der südenglische Küste, 18. Jahrhundert: Der zehnjährige Waisenjunge John sucht nach dem früheren Verlobten seiner Mutter, der ihm zum Vormund bestimmt ist - Jeremias Fox entpuppt sich als eleganter Gentleman-Verbrecher. Sie bestehen gefährliche Abenteuer, die für John zur Bewährungsprobe und für Fox zur moralischen Läuterung werden. Langs aufwändigster Hollywoodfilm ist klimatisch äußerst fatalistisch und düster. In der virtuosen Raum- und Lichtregie gibt sich "Moonfleet" (schöner Originaltitel!) sogleich als Langsche Konstruktion zu erkennen. Bis 13.55, SWR


14.45

DOKUMENTATION

Geschäfte mit der Angst Die kolumbianische Guerilla FARC füllt ihre Kriegskasse seit Jahren mit erpressten Lösegeldern. Viele Unternehmen schließen inzwischen Lösegeldversicherungen für ihre Mitarbeiter im Ausland ab. Bis 15.15, 3sat


17.55

COMEDY

Ein verrücktes Paar Peter Resetarits und die Volksanwälte machen Sommerpause. Zeit für Nostalgie: Harald Juhnke und Gritt Böttcher albern als verrücktes Paar von Sketch zu Sketch.
Bis 18.20, ORF 2


19.20

DOKUMENTATION

Die Geschichte der modernen Kunst in 35 Minuten Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Michael McGlinn alias "MacArt" ist gnadenlos subjektiv. Ohne jede Ehrfurcht bringt er in 35 Minuten Licht ins Dunkel: "Wenn auf der ,documenta' in Kassel Kunstfreunde verzückt von ,spannenden Diskursen' schwärmen, Kritiker sich in Unverständlichkeiten überbieten, Galeristen der teilnehmenden Künstler die Preisschilder austauschen und der Rest der Welt ratlos die Achseln zuckt, wird es Zeit, für Aufklärung zu sorgen. Moderne Kunst heißt seit hundert Jahren: angestrichene Ziegen, Fettecken, Blutorgien, schwarze Vierecke auf weißem Grund."
Bis 20.00, 3sat

20.15

FILM

James Bond 007 - Der Spion, der mich liebte (USA/GB 1977. Lewis Gilbert) James Bond, die Zehnte. Ein britisches und ein sowjetisches U-Boot sind spurlos verschwunden. Meisteragent "Bond, James Bond" (Roger Moore) verbündet sich mit seiner russischen Kollegin (Barbara Bach).
Bis 22.15, MDR


21.45

MAGAZIN

Metropolis Unter anderem mit der Reportage "Der Beton fürs Holocaust-Denkmal": Nachdem der Entwurf des New Yorker Architekten Peter Eisenmann den Zuschlag bekam, beginnt demnächst der Bau. Die deutsche Firma Geithner, die schon Fassadenteile für das Bundeskanzleramt geliefert hat, beginnt im Juni mit der Kunstproduktion.
Bis 22.40, Arte


23.50 (23,43)

PORTRÄT

Hoffnungslos selbstbewusst: Wolfgang Ambros Mit Konzertausschnitten vom Arena-Auftritt 1976 über das Anti-WAAhnsinns-Festival in Wackersdorf 1986 bis zum 30-Jahr-Jubiläumskonzert in der Wiener Stadthalle 2002. Weggefährten des Künstlers, darunter Peter Maffay, Joesi Prokopetz, Rainhard Fendrich und Georg Danzer kommen in der DoRo-Produktion zu Wort.
Bis 1.05, ORF 2


1.15

FILM

Das Leben nach dem Tod in Denver (Things to Do in Denver, When You're Dead, USA 1995. Gary Fleder) Ein Exgangster (Andy Garcia) lässt sich von seinem Exboss zu einem wirklich allerletzten Coup überreden und hat bald einen Killer, der noch in Amt und Würden ist, auf den Fersen. Bis 3.05, BR


3.10 (2.10)

FILM

Das Gift des Bösen (Twice-Told Tales, USA 1963. Sidney Salkow) Eine hübsche kleine Sammlung von drei Kurzgeschichten, die sehr frei nach Nathaniel Hawthorne in erster Linie Wert auf schauriges Ambiente legen. Stets im Zentrum des Bösen ein großartig outrierender Vincent Price, der das Hochziehen der Augenbraue tatsächlich beherrscht wie kein anderer. Bis 5.05, ARD

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