Qantas mit erstem Verlust seit Privatisierung

31. August 2003, 21:08
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Airline erwägt nun auch im Inland eigenen Billigflieger

Sydney - Die australische Fluglinie Qantas hat erstmals seit ihrer Privatisierung 1995 einen Halbjahresverlust geschrieben. Wie das Unternehmen am Donnerstag in Sydney mitteilte, blieb in den ersten sechs Monaten des Kalenderjahres ein Fehlbetrag von neun Mio. australischen Dollar (5,32 Mio. Euro). Konzernchef Geoff Dixon machte die Lungenkrankheit Sars und den Irak-Krieg für die schlechte Entwicklung verantwortlich. Dadurch seien die Passagierzahlen nach Australien zeitweise um 20 Prozent eingebrochen, auf manchen asiatischen Routen sogar bis zu 45 Prozent.

Im Gesamtjahr 2002/2003 konnte das Unternehmen einen Nettogewinn von 343,5 Mio. Dollar ausweisen. Dies war ein Rückgang von 19,7 Prozent zum Vorjahr. Qantas will nun möglicherweise mit einer eigenen Billigairline innerhalb Australiens Kunden zurückgewinnen. Dies werde geprüft, sagte Dixon. Eine Entscheidung solle im November fallen. Qantas hatte im vergangenen Jahr bereits Australian Airlines aus der Taufe gehoben. Das Unternehmen bietet günstige Flüge auf Strecken zwischen Australien und Asien an.(APA)

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