Fellner zu "Format": "Man muss ein bisschen Atem haben"

20. August 2003, 16:40
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Break-Even für neu positioniertes Magazin 2004 "realistisch und nicht nur ein Hoffnungsschimmer"

Mit der Neupositionierung des Nachrichtenmagazins "Format", das seit Frühsommer als Wirtschaftstitel erscheint, ist Wolfgang Fellner zufrieden. "Wir haben im Einzelverkauf eine Steigerungsrate um zehn bis 20 Prozent - je nach Nummer", sagte der Herausgeber, der am Mittwoch seinen Rückzug aus seiner operativen Funktion mit Jahresende bekannt gegeben hat, zur APA. "Ich hoffe auf einen Break-Even im nächsten Jahr." Man müsse für die weitere Entwicklung des "Format" indes "ein bisschen Atem haben".

"Der Break-Even im kommenden Jahr erscheint durchaus realistisch und ist nicht nur ein Hoffnungsschimmer am Horizont", betonte Fellner. Er sehe aber "überhaupt keine Eile", ein Verlag wie die News-Gruppe könne "mit Ruhe und Gelassenheit" agieren.

Hoffen auf Werbewirtschaft

Nachdem sich die Verlagsgruppe News im vergangenen Jahr voll auf das "profil" konzentriert habe, sei im kommenden Jahr das "Format" an der Reihe. Die Umpositionierung sei ein "toller erster Schritt" gewesen. Auch von den Abonnenten habe es keine negativen Reaktionen gegeben. "Das Produkt ist wirklich gut. Als zweiten Schritt im Herbst hoffen wir, dass die Werbewirtschaft das annimmt". Die Signale seien durchaus positiv.

Generell sei die Verlagsgruppe News ausgezeichnet positioniert: "Wir haben insgesamt 14 Magazine im Haus, davon sind selbst in einem schwierigen Jahr zwölf in der Gewinnzone. Das 'profil' ist dort ganz knapp noch nicht, wird sie aber mit einem guten Herbst erreichen. Und auf das 'Format' wird sich der Verlag mit voller Kraft konzentrieren." (APA)

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