Größter Goldschatz auf dem Meeresgrund lockt

22. August 2003, 14:50
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Vor Georgia entdeckten Abenteurer ein Schiffswrack aus dem 19. Jahrhundert, in dem sich Gold im Wert von 160 Millionen Euro befinden könnte

Tampa - Auch im 21. Jahrhundert lohnt sich die Schatzsuche noch: Vor der amerikanischen Ostküste haben Abenteurer die Überreste eines Schiffswracks entdeckt, das möglicherweise Goldmünzen im Wert von bis zu 160 Millionen Euro enthält.

Der Dampfer "Republic" war 1865 mit 59 Passagieren und 20.000 Goldmünzen an Bord vor der Küste des US-Bundesstaats Georgia gesunken. Alle Passagiere konnten sich retten, das Schiff versank jedoch mit seinem Schatz in den Tiefen des Atlantischen Ozeans.

Für Wiederaufbau im Süden bestimmt

Es wäre die wertvollste Ladung, die je aus einem Wrack geborgen wurden. Das Gold war für den Wiederaufbau des Südens nach dem Bürgerkrieg bestimmt. Nach zwölf Jahren der Suche meldeten Greg Stemm und John Morris von der Firma Odyssey Marine Explorations am Samstag, sie hätten das Wrack in 510 Metern Tiefe etwa 160 Kilometer vor der Küste entdeckt.

Die Untersuchung der Unglücksstelle soll im kommenden Monat beginnen. Dann soll ein Roboter das Wrack erkunden. Weil die Überreste der "Republic" in internationalen Gewässern liegen, hat das Unternehmen bisher keine Genehmigung erhalten, mit der Arbeit zu beginnen. Die Bergung wird nach Schätzungen mehrere Monate dauern und bis zu drei Millionen Dollar kosten. (APA)

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