Nintendo-Chef kürzt eigenes Gehalt, hält trotz starker Verluste an Kurs fest

30. Jänner 2014, 10:56
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Rennspiel "Mario Kart 8" soll unter anderem zum Aufschwung verhelfen

Der japanische Spiele-Spezialist Nintendo will trotz schwacher Verkäufe seiner neuen Konsole Wii U an dem bisherigen Geschäftsmodell festhalten. "Wir glauben, dass Videospiele-Plattformen, die Geräte und Software vereinen, unser Kerngeschäft bleiben werden", erklärte Konzernchef Satoru Iwata vor Investoren am Donnerstag. Gleichzeitig kündigte er an, als Konsequenz sein eigenes Gehalt zu halbieren und auch jenes von Chefentwickler Shigeru Miyamoto zu kürzen.

Aufschwung mit Inhalten

Iwata hofft weiterhin, dass populäre neue Spiele das Interesse an der Wii U anfachen werden. Als nächster potenzieller Hit soll im Mai das Rennspiel "Mario Kart 8" erscheinen. Zudem will Iwata Games von der mobilen Konsole Nintendo DS auch auf die Wii U bringen.

Nintendo rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Verlust, weil sich die Ende 2012 gestartete Wii U deutlich schlechter verkauft als gedacht. Jüngst kappte der Konzern die Absatzprognose für das bis Ende März laufende Jahr von 9 auf 2,8 Millionen Geräte. Branchenanalysten drängen Nintendo deshalb dazu, Spiele mit seinen populären Figuren wie Mario oder Zelda auch für Smartphones, Tablets und andere Konsolen anzubieten. (red/APA, derStandard.at, 30.1.2014)

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