Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich

28. Jänner 2014, 12:27
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag ohne klare Richtung geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel leicht um 25,57 Zähler oder 0,17 Prozent auf 14.980,16 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong gab geringfügig um 15,46 Zähler (minus 0,07 Prozent) auf 21.960,64 Einheiten nach.

Der Shanghai Composite stieg hingegen um 5,21 Punkte oder 0,26 Prozent auf 2.038,51 Punkte ab. Der FTSE Straits Times Index schloss in Singapur bei 3.062,41 Zählern mit einem Plus von 19,98 Punkten oder 0,66 Prozent.

Der australische ASX 200 schloss mit einem recht deutlichen Abschlag von 1,26 Prozent, nachdem die Börse in Sydney am Vortag wegen eines Feiertags geschlossen geblieben war. BHP Billiton büßten rund zwei Prozent ein. Der indische Sensex gab zuletzt um moderate 0,07 Prozent nach.

Damit hat sich an den wichtigsten asiatischen Börsen der deutliche Abschwung der vergangenen Tage abgebremst. Nun wird mit Spannung die Sitzung der US-Notenbank (Fed) erwartet. Erst wenn am Mittwoch die nächsten Schritte in der US-Geldpolitik veröffentlicht sind, dürfte der Markt wieder mehr Klarheit haben, kommentierte ein Experte. "China aber dürfte den Anlegern weiterhin Schrecken einjagen", sagte ein Händler und rechnet mit weiterhin größeren Schwankungen an den Börsen.

An der Börse in Tokio beendete der Nikkei-225-Index erstmals seit Anfang November 2013 den Tag wieder unter der Marke von 15.000 Punkten. Vor allem Kursverluste von Unternehmen aus der Telekom- und der Rohstoffbranche drückten die Indizes in Japan in den letzten zehn Minuten vor Börsenschluss ins Minus. KDDI etwa büßten nach einer Abstufung durch die Credit Suisse 3,08 Prozent ein. Hitachi Chemical Co. fielen nach einer gesenkten Jahresprognose für den Gewinn um 3,12 Prozent, während Kawasaki Heavy Industries nach einer positiven Studie von JPMorgan um 1,99 Prozent vorrückten.

Der Hongkonger Hang-Seng-Index, der die vergangenen drei Handelstag kräftig nachgegeben hatte, zeigte sich mit minus 0,07 Prozent wenig verändert. Die Aktien von Zijin Mining Group, Chinas größter Goldmine, sanken um 2,8 Prozent in Hongkong. Der Nettogewinn des Gesamtjahres ist nach vorläufigen Berechnungen im Jahresvergleich um 58 Prozent auf 2,18 Milliarden Yuan (360,4 Millionen US-Dollar) gesunken. (APA, 28.1.2014)

 

 

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