Gängiges Osteoporose-Mittel soll in EU vom Markt genommen werden

    10. Jänner 2014, 17:07
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    Wegen der Gefahr von schweren Herzproblemen und Blutgerinnseln fordern ESA-Aufseher einen Verkaufsstopp der Medikamente Protelos und Osseor

    Aufseher der europäischen Arzneimittelbehörde fordern wegen schwerer Nebenwirkungen einen Verkaufsstopp für eine weitverbreitete Medizin gegen die Knochenkrankheit Osteoporose. Die Arznei "Protelos" bzw. "Osseor" (Wirkstoff Strontiumranelat) der französischen Pharmafirma Servier solle in der EU nicht länger dafür eingesetzt werden, erklärte der für die Medikamentenüberwachung zuständige Ausschuss der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA.

    Nach Einschätzung der Experten bestehe bei einer Behandlung mit dem Mittel das Risiko, ernsthafte Herzprobleme oder gefährliche Blutgerinnsel zu bekommen. Ihre entgültige Entscheidung will die EMA noch in diesem Monat fällen. Sie hatte im Mai vergangenen Jahres eine Überprüfung der Arznei eingeleitet. (Reuters, derStandard.at, 10.1.2014) 

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