Protest-Still-Aktion in Berkeley

11. August 2003, 12:38
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Amerikanische Mütter protestieren gegen künstliche Säuglingsnahrung

Berkeley - Aus Protest gegen künstliche Säuglingsnahrung haben 684 amerikanische Mütter in einem öffentlichen Park in Kalifornien die Brust freigelegt und ihre Babys gestillt. Veranstalterin Lyn Diana wollte mit der Nuckel-Massenaktion am Samstag in Berkeley an die US-Mütter appellieren, von denen zwei Drittel ihre Säuglinge mit künstlicher Nahrung füttern: "Je mehr man in der Öffentlichkeit Mütter sieht, die ihren Kindern die Brust geben, desto mehr wird dies wieder Teil unserer Kultur werden." Sie beschuldigte die Pharmaindustrie, Krankenhäuser dafür zu bezahlen, dass sie Mütter in den USA vom Bruststillen abraten.

Das Müttertreffen in Berkeley eröffnete die weltweite Bruststill-Woche. Im vergangenen Jahr hatten 1130 Mütter an dem Massenstillen teilgenommen. Sie waren damit ins Guiness-Buch der Rekorde gekommen. (APA/AFP)

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