Eigner des finnischer Handy-Zulieferers Eimo wollen Anteile abgeben

13. August 2003, 06:57
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Nokia-Zulieferer mit 7,4 Millionen Euro Verlust im zweiten Quartal

Die Haupteigentümer des finnischen Handy-Zulieferers Eimo Oyj wollen sich nach Firmenangaben von ihren Anteilen trennen.

Ein Eimo-Sprecher sagte am Mittwoch in Helsinki, mit hoher Wahrscheinlichkeit würde die Transaktion im dritten Quartal vollzogen. Die Eigentümer würden ihre Aktien zum Preis von 0,96 Euro je Anteilschein verkaufen. Eimo-Aktien hatten am Dienstag mit 0,99 Euro geschlossen. Über den Käufer machte der Sprecher keine Angaben, auch nicht darüber, ob es sich um einen inländischen oder ausländischen Interessenten handelt.

Zulieferer für Nokia

Eimo, der dem Mobilfunkhersteller Nokia zuarbeitet, teilte zudem mit, im zweiten Quartal 2003 sei ein Verlust vor außerordentlichen Posten von 7,4 Mio. Euro entstanden. Bereits im entsprechenden Vorjahresquartal waren Verluste über 6,1 Mio. Euro bilanziert worden. Auch für die Zukunft äußerte sich das Unternehmen eher pessimistisch. So dürften Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal schwächer ausfallen als im zweiten Quartal, erklärte das Unternehmen.(APA/Reuters)

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