Rekord bei Vorsorgeuntersuchungen

1. August 2003, 17:21
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Anzahl seit 1990 verdoppelt - Frauen lassen sich eher "durchchecken" als Männer

Wien - Die Österreicher nehmen in immer stärkerem Ausmaß die Möglichkeit der Vorsorgeuntersuchung in Anspruch. Waren es 1990 lediglich 427.671 Personen, die sich gesundheitlich "durchchecken" ließen, stieg diese Zahl bis 2002 um mehr als das Doppelte auf 856.810, geht aus den jüngsten Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor.

Es zeigt sich, dass Frauen weitaus gesundheitsbewusster agieren als das so genannte starke Geschlecht. So gingen im Jahr 2002 insgesamt 505.959 Frauen zur Vorsorgeuntersuchung, bei den Männern waren es dagegen nur 350.851.

Die 856.810 Personen entsprechen einem Anteil von 13,6 Prozent der für eine Vorsorgeuntersuchung in Frage kommenden Gruppe. Nach Bundesländern getrennt zeigt sich ein deutliches West-Ost-Gefälle. So liegt Vorarlberg mit 28,3 Prozent vor Tirol (26,7) an der Spitze. Auch die Kärntner sind mit 20,7 Prozent recht vorsorgefreundlich. Am anderen Ende rangiert Niederösterreich, wo nur 6,1 Prozent diese Möglichkeit in Anspruch nehmen. Wien hat den zweit schlechtesten Wert mit 10,0 Prozent. Auffällig ist, dass in absoluten Zahlen in Tirol mit 137.881 mehr Personen die Vorsorgemöglichkeit gemacht haben als in Wien, wo es nur 126.554 waren.(APA)

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