Jemen: US-Drohne tötete sechs mutmaßliche Extremisten

7. August 2013, 10:47
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Weiter strenge Sicherheitsvorkehrungen in Sanaa - Obama warnt vor übertriebener Panik

Sanaa/Washington - Eine US-Drohne hat im östlichen Jemen sechs mutmaßliche Extremisten mit Verbindung zum Terrornetz Al-Kaida getötet. Der unbemannte Flugkörper feuerte in der Provinz Shabwa mindestens zwei Raketen auf zwei Fahrzeuge ab, in denen die Militanten unterwegs gewesen seien, berichtete der arabische Nachrichtensender Al-Jazeera am Mittwoch unter Berufung auf Sicherheitskreise im Jemen.

In der Hauptstadt Sanaa hielten unterdessen die enormen Sicherheitsvorkehrungen der jemenitischen Behörden an. Nach einer Terrorwarnung hatten die USA, Großbritannien und andere westliche Länder ihre diplomatischen Vertretungen im Jemen geschlossen. US-Präsident Barack Obama hat die US-Bürger zur Umsicht aufgerufen, jedoch vor Panik gewarnt. Die US-Regierung ergreife "jede Vorsichtsmaßnahme" zum Schutz ihrer Bürger, sagte Obama am Dienstagabend (Ortszeit) in einer US-Talksendung. Gleichzeitig seien Reisen in die Region aber noch immer möglich.

Die Menschen sollten "aufpassen" und die Angaben des US-Außenministeriums oder der jeweiligen Botschaften berücksichtigen sowie vor Reisen die einschlägigen Internetseiten konsultieren. Wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen befolgt würden, sei es aber "noch immer sinnvoll zu reisen". (APA, 7.8.2013)

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