Dayli-Ex-Chef Haberleitner verdiente 150.000 Euro

4. August 2013, 18:18
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Als Geschäftsführer habe er einen 16- bis 18-Stunden-Tag gehabt, rechtfertigt sich Haberleitner

Wien/Pucking - Der ehemalige Geschäftsführer und Eigentümer der insolventen Drogeriemarktkette Dayli, Rudolf Haberleitner, hatte eine vereinbarte Jahresgage von 400.000 Euro brutto, berichtete die Tageszeitung "Österreich". "Sämtliche Verträge wurden gemeinsam mit unserem Partner Novomatic vereinbart und der Aufsichtsrat hat die Verträge genehmigt", so Haberleitner auf Anfrage der Austria Presse Agentur (APA). Insgesamt habe er nur fünf Monate verrechnet und damit rund 150.000 Euro brutto bezogen. Als Geschäftsführer habe er einen 16- bis 18-Stunden-Tag gehabt.

Auto bleibt ihm

Der Ex-Dayli-Chef soll sich in seinem Vertrag auch einen Dienstwagen mit einem Neuanschaffungswert von maximal 150.000 Euro herausverhandelt haben. Das Fahrzeug durfte er auch unbeschränkt privat nutzen. Mit einem BMW 550 Kombi, den Haberleitner fährt, blieb er aber deutlich unter der 150.000-Euro-Grenze. Laut Vertrag darf er den Wagen nach der Beendigung seiner Geschäftsführertätigkeit behalten.

Medienberichte wonach er in der Causa Geldkoffer bei der Polizei ausgesagt haben soll, er sei von einem Oberösterreicher auf eine Chiffreanzeige in einer österreichischen Zeitung hingewiesen worden, seien "blanker Unsinn". Er sei von einem österreichischen Geschäftsmann angesprochen und zu den Kreditgebern persönlich vermittelt worden. "Das und nur das ist die Wahrheit und hat auch die Polizei von mir so gehört und ist in den Vernehmungsprotokollen der Kripo aus Udine und der Kripo Linz so zu entnehmen", betonte Haberleitner gegenüber der APA. (APA, 4.8.2013)

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    Auch seinen Dienst-BMW darf Haberleitner behalten.

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