O2-Chef rechnet mit Genehmigung für E-Plus-Übernahme

29. Juli 2013, 14:17
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Schuster: Dritter starker Spieler fördert Wettbewerb im Sinne der Kunden

Trotz der Bedenken des Bundeskartellamtes sieht O2-Chef René Schuster den geplanten Zusammenschluss mit dem Konkurrenten E-Plus nicht in Gefahr. "Wir sind zuversichtlich, dass die Behörden zustimmen, weil ein dritter starker Spieler den Wettbewerb in Deutschland im Sinne der Kunden fördert", sagte Schuster der "Bild"-Zeitung (Montag). Die Handy-Tarife würden nach der milliardenschweren Übernahme nicht erhöht.

Fusion

Bei der Fusion droht Widerstand vom Bundeskartellamt. "Die Verringerung von vier auf drei Anbieter ist wettbewerbsrechtlich alles andere als ein Selbstläufer, zumal gerade E-Plus in der Vergangenheit beim Preiswettbewerb besonders aktiv war", sagte Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt vergangene Woche der Nachrichtenagentur dpa gesagt. "Wir sehen natürlich auch den hohen Investitionsbedarf in der Branche und den daraus resultierenden Konsolidierungsdruck. Hier steht eine sehr sorgfältige Prüfung an." Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) forderte: "Der Preiswettbewerb muss bleiben, es darf keine Kostenspirale nach oben geben."

Der niederländische Mutterkonzern KPN hatte den 8,1 Mrd. Euro schweren Verkauf von E-Plus an Telefonica Deutschland vergangene Woche angekündigt. (APA, 29.07.13)

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