Verleger: Springer-Deal kein Zeichen für Branchenkrise

28. Juli 2013, 11:20
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"Wenn wir nur für einen Tag unsere Inhalte nicht ins Netz stellen würden dann wäre dort gar nicht los", sagt Verbandsvorsitzender Lehari

Berlin - Der Verkauf der deutschen Regionalzeitungen von Axel Springer ist nach Ansicht des Verbands Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) kein Zeichen für eine Branchenkrise. Die rund 300 regionalen Verlage seien stabil, sagte der Vorsitzende Valdo Lehari der "Südwest Presse" am Samstag. Sie erreichten "jeden Tag weit über 40 Millionen Menschen, zuzüglich unserer digitalen Angebote".

Runder Tisch

"Wenn wir nur für einen Tag unsere Inhalte nicht ins Netz stellen würden - also alle Tageszeitungen, aber auch die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender und die Magazine - dann wäre dort gar nicht los", meinte der Verbandsvorsitzende. Um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, fände er allerdings einen runden Tisch aller Verleger auf Landesebene hilfreich. (APA, 28.7.2013)

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