Springer-Deal bringt "Krone"-Eignerwechsel wieder ins Spiel

26. Juli 2013, 17:57
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Noch 2011 bot Springer 200 Millionen Euro für den Krone-Anteil der Essener. Funke lehnte ab

Hamburg/Essen - Der Verkauf von "Berliner Morgenpost", "Hamburger Abendblatt" und Magazinen von "Hörzu" bis "Bild der Frau" des Springer-Verlags an die Essener Funke-Gruppe (früher WAZ) könnte Folgen für die heimische Zeitungsbranche haben. In Österreich ist Funke an "Krone" und "Kurier" beteiligt. Änderungen in der Eigentümerstruktur gelten als nicht ausgeschlossen. Noch 2011 bot Springer 200 Millionen Euro für den Krone-Anteil der Essener. Funke lehnte ab. Jetzt könnte Kapitalbedarf Springer wieder ins Spiel bringen: Springer leiht Funke 260 Millionen Euro, damit die Essener den Kaufpreis von 920 Millionen Euro stemmen können.

Funke firmiert künftig als Kommanditgesellschaft auf Aktien. Im Aufsichtsrat sitzen ein Sohn und eine Tochter der Eigentümerin Petra Grotkamp. Den Vorsitz übernimmt Martin Kall. Das operative Geschäft leiten weiter Manfred Braun, Christian Nienhaus und Thomas Ziegler. (red, DER STANDARD, 27./28.7.2013)

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