Bärenkämpfe in Ukraine: Tierfutterfirma nimmt Stellung

24. Juli 2013, 12:40
59 Postings

Der Geschäftsführer wurde aufgefordert, solche Veranstaltungen nicht mehr zu sponsern

Kiew/Wien - Wie berichtet hat am Dienstag die Tierschutzorganisation Vier Pfoten auf illegale Bärenkämpfe in der Ukraine aufmerksam gemacht. Demnach soll der französische Hersteller von Hunde- und Katzennahrung Royal Canin derartige "Wettbewerbe" gesponsert haben. Ein Youtube-Video zeigt, wie ein angeketteter Bär mehrere Stunden lang von Hunden angegriffen wurde.

In einer Stellungnahme hielt die Österreichzentrale von Royal Canin fest, dass Unterstützung oder Sponsoring von Aktivitäten, die die Tiere schädigen können, laut Firmenethik strengstens verboten sei.

"Jede Art von Sponsoring unterbinden"

Als direkte Maßnahme im Fall der "Hundeveranstaltung in Dubovy Gay", wie Royal Canin die Tierquälerei bezeichnete, habe es eine Aufforderung an den Geschäftsführer in der Ukraine und sein Team gegeben, "umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um jede Art von Sponsoring und Veranstaltungen zu unterbinden, die im Widerspruch zu unserer Tierschutzethik und unserer Unternehmensphilosophie stehen", so das Unternehmen.

Das Video der Tierschutzorganisation wurde im April 2013 aufgenommen. Das Gelände, auf dem der illegale Bärenkampf stattfand, wurde dabei mit Plastikbändern, die das Logo des Tiernahrungsherstellern tragen, abgegrenzt. Eine weitere Kameraeinstellung zeigt Pokale und Werbeutensilien mit dem Logo. (APA, 24.7.2013)

Share if you care.