Gefahr durch Wasser im Raumfahrer-Helm: NASA untersucht Vorfall

23. Juli 2013, 20:43
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Kommission soll herausfinden, wie Flüssigkeit in den Helm des Astronauten Luca Parmitano gelangen konnte

Washington - Die Panne während eines Außeneinsatzes an der Raumstation ISS vor wenigen Tagen war durchaus bedrohlich: Der italienische Astronaut Luca Parmitano hatte wegen eines Lecks in seinem Raumanzug Wasser in seinem Helm (wir berichteten). Der Weltraumspaziergang musste nach etwas mehr als einer Stunde abgebrochen werden.

Die NASA ging von etwa einem bis eineinhalb Litern Flüssigkeit aus, die sich im Anzug des Italieners frei bewegen konnte - genug also, um Parmitano ernsthaft in Gefahr zu bringen. Der Raumfahrer hätte in seinem Helm sogar ertrinken können, hatten NASA-Mitarbeiter bei einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag erklärt. Woher das Wasser stammte, blieb jedoch unklar.

Nun hat die US-Raumfahrtbehörde eine Untersuchung zu dem Vorfall angekündigt. Eine Kommission aus fünf Experten werde am 2. August die Arbeit aufnehmen und die Panne analysieren, teilte die NASA am Dienstag in Washington mit. Sie solle herausfinden, wie Wasser in den Helm des italienischen Astronauten Luca Parmitano gelangen konnte und wie das künftig verhindert werden kann. (APA/red, derStandard.at, 23.07.2013)

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