Medizin-Fakultät Linz: Fekter geht auf Zusatzforderungen nicht ein

12. Juli 2013, 11:48
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"Frage des nächsten Budgets"

Wien/Linz/Salzburg - Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) will auf die Forderungen der Hochschulkonferenz und aus dem Bundesland Salzburg in Folge der Einrichtung einer Medizinischen Universität Linz vorerst nicht eingehen. Sie begrüßte in einer Stellungnahme "das deutliche Votum der Hochschulkonferenz zur Medizinischen Universität Linz sehr". Die daraus resultierenden finanziellen Forderungen der Hochschulkonferenz und Salzburgs bezeichnete sie "als eine Frage des nächsten Budgets". Klar sei aber jedenfalls, dass "auch im nächsten Budget der tertiäre Bildungsbereich einen Schwerpunkt bekommen" werde.

Salzburg hatte nach der Zustimmung der Hochschulkonferenz zur Med-Uni Linz ein gleichwertiges "Wahlzuckerl" für sich selbst gefordert und zwar in Form von 30 Mio. Euro als "Vergütung der Ausbildungskosten und des klinischen Mehraufwands" für die Studenten der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU). Der zuständige Landesrat, Landeshauptmann-Vize Christian Stöckl (ÖVP), schloss sogar eine Klage beim Verfassungsgerichtshof nicht aus. Salzburg hat nämlich schon seit 1962 eine Medizinische Fakultät geplant, allerdings vom Bund immer eine Absage erhalten. (APA, 12.7.2013)

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