Ölpreise legen zu

5. Juli 2013, 19:00
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Die Ölpreise haben am Freitag nach einem merklich besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht deutlich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am späten Nachmittag 107,13 US-Dollar (82,51 Euro). Das waren um 1,59 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,30 Dollar auf 102,54 Dollar.

Die Erholung am US-Arbeitsmarkt, die sich im Juni fortgesetzt hat, spricht für eine Stärkung der Binnennachfrage in den USA und damit auch für eine höhere Nachfrage nach Rohöl.

Die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt. Die Furcht vor einer möglicherweise rascheren Rückführung des Anleihekaufprogramms der US-Notenbank habe am Markt offenbar keine Rolle gespielt, hieß es aus dem Handel. Tendenziell preisstützend wirke sich aber die weiter angespannte Lage in Ägypten aus. (APA, 5.7.2013)

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