Südkorea korrigiert kryptische Schilder

13. Juni 2013, 13:22
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Sie sind zwar immer wieder für einen Lacher gut, für Touristen jedoch wenig hilfreich: Hinweisschilder mit Übersetzungsfehlern. Jetzt wird korrigiert

Südkorea startet eine landesweite Suche nach Übersetzungsfehlern auf Hinweistafeln und Schildern, meldet der "Korea Herald". Ende Juni soll damit begonnen werden, falsche oder irreführende Informationen zu korrigieren, im Zuge dessen über 16.000 Infoschilder für Touristen überarbeitet werden, die Informationen sowohl auf Koreanisch als auch auf Englisch enthalten und viel zu oft falsch übersetzt werden.

"Korrekte Informationen für Reisende zur Verfügung zu stellen ist wichtig, vor allem wenn wir unser Ziel, nämlich über zwölf Millionen Touristen im Jahr zu empfangen, erreichen wollen", sagte der Kim Dong-wook vom südkoreanischen Kulturministerium.

Ebenfalls korrigiert werden sollen Informationen über Orte und touristische Attraktionen auf Chinesisch, die von Chinesen gar nicht gelesen werden können. "Einige der Schilder sind in chinesischen Wörtern geschrieben, die nur Koreaner verstehen, nicht aber Chinesen, da sie weder auf Mandarin noch auf Kantonesisch geschrieben sind", so Kim.

Ein 37-köpfiges Team, das durch das Kultur- und das Tourismusministerum organisiert wird, wird Ende Juni mit der Recherchearbeit beginnen und bei den Provinzregierungen Meldung machen, damit diese die nötigen Änderungen vornehmen können. (red, derStandard.at, 13.6.2013)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Die Hinweisschilder in Südkorea sollen in Zukunft grammatikalisch und inhaltlich korrekt sein.

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