Wiener CeMM schließt sich europäischem Netzwerk an

29. Mai 2013, 15:10
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Insgesamt zehn europäische Forschungsinstitute an "eulife" beteiligt

Wien/Barcelona - Unter dem Titel "eulife" haben in Barcelona zehn europäische Forschungsinstitute ein Netzwerk zur Förderung der Exzellenz und Wettbewerbsfähigkeit in den Lebenswissenschaften gegründet. Mit dem Wiener Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CEMM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zählt auch eine heimische Einrichtung zum Kreis der Gründungsmitglieder, teilte das CEMM in einer Aussendung mit. In den beteiligten Einrichtungen arbeiten mehr als 7.000 Forscher, von denen 75 hoch dotierte Förderungen des Europäischen Forschungsrats (ERC) erhalten haben.

Mit dem Zusammenschluss wollen die Mitglieder vor allem exzellente Wissenschaft fördern, komplexen wissenschaftlichen Fragestellungen nachgehen und einschlägiges Wissen teilen. So sollen etwa gemeinsame Standards zur Auswahl und Ausbildung von Jungforschern erarbeitet werden. Zudem wollen die Forschungsinstitute die Sichtbarkeit der Lebenswissenschaften erhöhen und auf forschungspolitischer Ebene gemeinsam auftreten.

"Wir freuen uns, als einziges österreichisches Forschungsinstitut von Europas Big Playern zur Zusammenarbeit eingeladen worden zu sein. Diese soll gerade auch in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten dazu beitragen, gemeinsam schlagkräftig an der Lösung wichtiger Fragen zu arbeiten und die Life Sciences in Europa zu stärken", wird der wissenschaftliche Direktor des CeMM, Giulio Superti-Furga, zitiert. Die weiteren teilnehmenden Institute kommen aus Deutschland, Belgien, Spanien Frankreich, Italien, Tschechien, Portugal, Finnland und den Niederlanden. (APA/red, derStandard.at, 29. 5. 2013)

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