Kärnten: 45-Jährige bei Waldspaziergang überfallen

25. Mai 2013, 19:55
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Großfahndung mit Hubschrauber verlief negativ

Arnoldstein - Eine 45 Jahre alte Kärntnerin ist am Samstag in der Früh beim Spazierengehen in einem Wald Opfer einer versuchten Vergewaltigung geworden. Offenbar war ihr jemand von einem Firmengelände, das sie passiert hatte, gefolgt. Der Mann packte sie laut Polizei von hinten am Arm, schlug ihr mit einer Eisenstange auf den anderen Arm, drängte sie in ein Gestrüpp und versuchte, sie zu vergewaltigen. Als dies misslang, flüchtete der Täter. Zuvor verklebte er ihr den Mund mit einem Klebeband und fesselte sie an einen Strauch. Die Fahndung nach dem Täter war bisher nicht erfolgreich.

Großfahndung erfolglos

Das Opfer beschreibt den Mann als 1,70 bis 1,80 Meter groß und korpulent. Er hatte eine graue Wollhaube über das Gesicht gezogen, trug einen grau-grünen Sweater und schwarze Schuhe. Gesprochen habe er nicht, so die Frau bei ihrer Einvernahme. Nachdem der Täter von ihr abgelassen hatte, hörte die 45-Jährige, wie einer der Lkw, die zuvor bei dem Firmengelände geparkt waren, wegfuhr. Daher könnte der Täter ein Lkw-Fahrer sein, so die Vermutung der Polizei. Konkret fehlte nach der Tat ein roter Laster, den die Frau zuvor gesehen hatte.

Eine Großfahndung mit Hubschrauber nach dem verdächtigen Lkw wurde allerdings erfolglos abgebrochen. Entdeckt wurde die Frau erst, als sie es geschafft hatte, sich loszureißen und zu einer nahen Straße zu gelangen. Ein Pkw-Lenker sah die Frau und alarmierte die Polizei. Sie wurde am Landeskrankenhaus Villach ambulant behandelt und bereits wieder entlassen.  (APA, 25.5.2013)

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