13A-Fahrer: Alexander Pschill, Schauspieler

    Kolumne23. Mai 2013, 17:03
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    Der Künstler wohnt sehr verkehrsgünstig

    Am Mittwoch, dem 29. Mai, ist die Premiere von Schnitzlers "Das weite Land" in den Räumen der "Architekten" in der Wiener Gumpendorfer Straße. Alexander Pschill, Schauspieler im Theater an der Josefstadt und früherer Chef von Kommissar Rex, steht jedoch nicht selbst auf der Bühne, sondern führt "fast das erste Mal" Regie bei diesem "Langzeitprojekt".

    Geprobt wird intensiv "seit Herbst". Da trifft es sich gut, dass der gebürtige Wiener auch im Grätzel zu Hause ist. "Ich wohne quasi ums Eck des 'Architekturbüros' und habe das Café Sperl in meinem Wohnhaus", freut sich der 42-Jährige. "Das ist natürlich eine feine Sache. Die haben zwar Touristenpreise, aber auch einen super Kaffee." 

    Sehr spezieller 13A

    Pschill kommt in der Stadt ohne Auto aus. "Ich habe noch nie eines besessen, hab' aber einen Führerschein." Der Neo-Regisseur hat in Berlin mit einem 1970er-Jahre-VW-Käfer Auto fahren gelernt, in Wien geht er am liebsten zu Fuß: "Haydn-Kino, Apollo-Kino, Naschmarkt, Kammerspiele - alles ist leicht erreichbar für mich. Nur wenn ich in der Josefstadt spiele, fahre ich manchmal mit dem 13A. Der ist allerdings sehr speziell, um es milde auszudrücken, kommt, wann er will, und ist ein echter Notnagel." 

    Pschill fand es früher zwar "supergeil", Motorrad zu fahren "oder mitzufahren, aber mein Vater war Unfallchirurg und hat es mir madig gemacht". Der Autolose ist aber nicht immer autolos. "Wenn ich im Sommer verreise, borge ich mir die A-Klasse meiner Eltern. Dieser fade Mini-Mercedes reicht völlig." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 24.5.2013)

    • Alexander Pschill war früher "supergeil" aufs Motorradfahren. Dann wirkte der Vater auf ihn ein.
      foto: carola pojer

      Alexander Pschill war früher "supergeil" aufs Motorradfahren. Dann wirkte der Vater auf ihn ein.

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